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Die Antworten sind oft schon da

Manchmal braucht es nur Raum, um wieder mit ihnen in Verbindung zu kommen.

Wie ich hierhergefunden habe

Lena in the dunes

Mein Weg hierher war nicht geradlinig.

Zuerst war ich Schauspielerin. Diese Welt war viele Jahre lang mein Zuhause, bis irgendwann der Moment kam, an dem ich mich darin nicht mehr wirklich wiedergefunden habe. Gleichzeitig war da längst etwas anderes gewachsen: meine Beziehung zum Yoga.

Was vor über 16 Jahren als persönliche Praxis begann, wurde mit der Zeit zu viel mehr. Yoga wurde zu einem Anker in meinem Leben, etwas, das mich geerdet und mir geholfen hat, meine Gefühle, meine Intuition und mich selbst klarer wahrzunehmen.

Vor sieben Jahren habe ich begonnen, Workshops rund um den Menstruationszyklus und zyklisches Bewusstsein zu geben. Ich erinnere mich noch gut daran, wie überrascht ich war, dass ich Ende zwanzig war, ohne wirklich verstanden zu haben, wie sehr uns unser Zyklus beeinflusst.

Mit meinen natürlichen Rhythmen zu arbeiten statt ständig gegen sie, hat vieles verändert. Nicht nur in meinem eigenen Leben, sondern auch darin, wie ich heute Frauen begleite.

Mit der Zeit wurde mir noch etwas anderes klar: Frauen bewegen sich durch so viele unterschiedliche Übergänge und Lebensphasen: Menarche, Mutterschaft, berufliche Veränderungen, Perimenopause, Menopause. Und trotzdem wird oft davon ausgegangen, als gäbe es für alle denselben Weg.

Das hat sich für mich nicht richtig angefühlt.

In meiner Arbeit geht es darum, Raum für die Zwischentöne zu schaffen.

Meine Haltung

Wie ich heute arbeite

Mein Weg vom Schauspiel über Yoga bis hin zur Begleitung von Frauen in Übergangsphasen wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders geradlinig. Für mich hängt all das aber eng zusammen. Es ging eigentlich immer um Präsenz, um Zuhören und um die Frage, was spürbar wird, wenn Menschen einen Raum haben, in dem sie nicht funktionieren oder etwas darstellen müssen.

Heute begleite ich als Yogalehrerin und Coach Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen, auf dem Weg zur Mutter, mit Kinderwunsch, in der Menopause oder mitten in beruflichen und persönlichen Veränderungen. Berufliche und persönliche Themen lassen sich für mich dabei nicht klar voneinander trennen, weil sich beides im echten Leben oft gegenseitig beeinflusst.

Mit meiner eigenen Mutterschaft kam auch die Erfahrung von Matreszenz, diesem tiefgreifenden Wandel, über den erstaunlich wenig gesprochen wird. Daraus entstand der Wunsch, Räume zu schaffen, in denen Frauen darüber sprechen und sich austauschen können. Deshalb veranstalte ich heute regelmäßig einen Mütterkreis in Haarlem.

Was mich besonders interessiert, ist die Frage, wer wir eigentlich sind, wenn wir für einen Moment die Masken fallen lassen. Wenn wir uns trauen, verletzlich zu sein und ehrlich mit allem da zu sein, was zu uns gehört, auch mit den Ecken, Kanten und Anteilen, die wir sonst lieber verstecken. Genau diese Momente berühren mich.

Vielleicht ziehen mich deshalb auch Themen an, die gesellschaftlich oft wenig Raum bekommen: Menstruation, Menopause, Matreszenz oder der Tod. Erfahrungen, die uns tief prägen, aber häufig eher still getragen oder an den Rand geschoben werden. Für mich gehört es zum Leben dazu, nicht nur das Leichte und Schöne anzunehmen, sondern auch die Teile, die unbequem, roh oder widersprüchlich sind.

In meiner Arbeit geht es deshalb nicht darum, schnelle Antworten zu finden oder sich selbst zu optimieren. Sondern darum, langsamer zu werden, ehrlich hinzuschauen und wieder mehr mit sich selbst in Kontakt zu kommen.

“Wir verbringen viel Zeit damit, nach Antworten im Außen zu suchen.Manchmal beginnt Klarheit genau dort, wo wir still werden und wieder lernen zuzuhören.Dem Körper. Der Intuition. Uns selbst.”

Was ich mitbringe

Aus eigener Erfahrung

Viele der Themen, mit denen Frauen zu mir kommen, kenne ich nicht nur aus meiner Arbeit, sondern auch aus meinem eigenen Leben.

Raum für die unbequemen Themen

Menstruation, Menopause, Tod, Zweifel. Erfahrungen, die zum Leben gehören und trotzdem oft wenig Raum bekommen.

Präsenz & feines Wahrnehmen

Meine erste Ausbildung war die Schauspielerei. Sie hat mich gelehrt, genau hinzuhören, Zwischentöne wahrzunehmen und präsent zu bleiben mit dem, was gerade da ist.

Dem eigenen Rhythmus wieder näherkommen

Durch Yoga, zyklisches Bewusstsein und bewusstes Innehalten entsteht Raum, wieder wahrzunehmen, was du eigentlich brauchst.

Ausbildung & Qualifikationen

Coaching

  • CTI's Coach Training: Fundamentals, Fulfillment, Balance, Progress and Synergy
  • Group Mentor Coaching, The Academies
  • Menstruality Leadership Programme, Alexandra Pope & Sjanie Hugo Wurlitzer

Schauspiel

  • Schauspielausbildung Schauspielstudio Frese Hamburg 2010-2013
  • Meisner Technik, Jim Walker
  • Alexander Technik Jean-Louis Rodrigue & Kristof Konrad

Yoga

  • Teacher Training, Spirit Yoga Berlin, 200+h
  • Prä- & Postnatal Yoga, Spirit Yoga Berlin
  • Restorative Yoga, Spirit Yoga Berlin
  • Well Woman Yoga Therapy Training, Uma Dinsmore-Tuli, Stroud, UK, 75h

Weiterbildung & Vertiefung

  • Zertifizierung bei CTI
Lena Röpert smiling

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